Kleines ICE-Tutorial

Der Microsoft Image Composing Editor, kurz MS ICE genannt, entstammt den Entwicklungslaboratorien von Microsoft und wird kostenlos zum Download angeboten. Daher ist er auch in Luffi enthalten. ICE ist m. E. eines der besten Programme zum Generieren von großformatigen Panoramabildern überhaupt; in drei von fünf Fällen gelingt die Panoramamontage ohne störenden Versatz. Grundsätzlich kommt das Programm zwar als Installer, aber zumindest die alte Version 1.3.5.0 war noch als 1:1-Kopie portabel lauffähig. Von den aktuelleren Versionen kann man das nicht mehr unbedingt behaupten.

Warum sollte man nun MS ICE anstelle der Kamera-internen Funktionen zur Panoramaerzeugung verwenden? Die seitens der Firmware einer Kamera zur Verfügung gestellten Funktionen gestatten i. d. R. lediglich das Kombinieren von drei einander überlappenden Einzelfotos zum Panorama bis hin zur Größe von 3200*560px bzw. für Abzüge von 74*13 Zentimetern. Von der Länge her ist das völlig OK, aber bzg. der Höhe sieht’s einfach nur popelig aus. Nimmt man hingegen Einzelaufnahmen, die einander zu 25-33% überlappen, und kombiniert die mittels ICE, dann sind richtig großformatige Panos bspw. i. d. Größenordnung von 6*1 Meter durchaus möglich.

Wieviele Aufnahmen ICE verarbeiten kann hängt vom RAM des Rechners und von der Sensorgröße der Kamera ab, denn die Panoramamontage ist eine extrem speicherfressende und rechenintensive Angelegenheit. Ein Richtwert dazu: Bei 2 GB RAM bilden max. 9 Fotos eines 16MP-Sensors die Schmerzgrenze, denn da kann es schon zur Meldung hinsichtlich zu geringen Arbeitsspeichers kommen. D. h. erfahrungsgemäß ist es einzig die Hardware, welche dieser Software Grenzen auferlegt – bei zu vielen oder großen Fotos friert der Rechner rettungslos ein!

Ein solches Pano wie o. e. beansprucht nämlich im RAM entpackt durchaus knapp 2 GB. Zurück zu MS ICE – wie funktioniert das jetzt? Man startet die Software und wählt „File/ New Panorama“. Es öffnet sich eine Dialogbox zum Einlesen der zugehörigen Einzelfotos. Die werden folglich allesamt markiert und mit „Öffnen“ geladen. ICE liest daraufhin die Bilder ein, entzerrt sie und fügt sie zum Panorama zusammen. Das alles erfolgt vollautomatisch und ohne Zutun des Benuzers. Im Anschluss wird das fertige Panorama inklusive eines Beschnittrahmens dargestellt. Den Beschnittrahmen zieht man nun so hin, dass das Foto ihn komplett ausfüllt. Daraufhin das Bild mit „Export to disk…“ abspeichern; es empfiehlt sich eine 80%-Komprimierung, um die o. e. Meldung wg. zuwenig Arbeitsspeichers zu vermeiden.

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Ganz wichtig ist jetzt die Kontrolle mit einem Viewer wie z. B. WPanorama im Vollbildmodus hinsichtlich eines etwaigen Versatzes von Bild zu Bild. Denn das passiert manchmal und in derartigen Fällen ist ICE nicht unbedingt das ideale Programm zum Zusammenfügen – allerdings zeigen auch kommerzielle Programme zumeist keine besseren Resultate. Da hilft nur eins: Die Aufnahme etwas stärker rangezoomt wiederholen. Tritt hingegen kein Versatz auf – d. h. ist alles so, wie es sein sollte – dann empfiehlt sich unbedingt die Nachbearbeitung.

Dazu kann man die Aufnahme noch hinsichtlich Belichtung, Sättigung etc. mit JPG Illuminator optimieren bzw. etwaigen Dunst mit GIMP entfernen. In beiden Fällen muss allerdings von ziemlich langer Rechenzeit (eine halbe Stunde oder mehr) ausgegangen werden, da derart große Fotos den Rechner wirklich ausreizen. Zuletzt empfiehlt sich eine Behandlung mit der GIMP-Erweiterung Wavelet denoise, um Rauschen und (leichte) Tonwertabrisse zu korrigieren.

Erst jetzt hat man ein großformatiges Panoramabild, welches sich hervorragend als Wandschmuck und Blickfang eignet. Und wer macht entsprechend große Abzüge? Solche Anbieter sind eher selten. Mir selbst sind nur Europoster24 und PX-Foto geläufig. Die Preise müssen normalerweise vorab angefragt werden, aber so für 2*1 Meter ist man ab etwa 80 Euro dabei. Das hört sich zwar teuer an, aber es lohnt sich dennoch, denn an der Wand liefert so ein Bild ein echtes „Ah!„-Erlebnis!


Anders Schärfen mit GIMP

Z. Zt. schreibe ich mal wieder an einem eBook, Arbeitstitel „Bildbearbeitung mit Freeware“. Es wird Kurzanleitungen zur Korrektur der gängisten Fehler von Fotos enthalten. Da das Gros der dabei verwendeten Freeware von Luffi bereitgestellt wird, findet selbstverständlich auch Luffi gebührende Erwähnung. Das aber nur vorab. Eins der Kapitel im besagten Buch befasst sich mit dem Schärfen von Bildern. Schärfungsfunktionen findet man in beinahe allen Grafikbearbeitungen. In The GIMP versteckt die sich unter „Filter/ Verbessern/ Schärfen …“ und mit einem Betrag zwischen 10 und 50 als Vorgabe im sich öffnenden Fenster erzielt man schon recht brauchbare Resultate. Aber man kann unter GIMP auch ganz anders schärfen und das sieht dann meistens sehr viel besser aus.

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Anders Schärfen unter GIMP – eine Montage: Links das unscharfe Original und rechts geschärft durch „Unscharfes Maskieren“ (hier bewusst etwas überschärft, um den Effekt auch bei einem sehr kleinen Bild deutlich sichtbar zu machen).

Dazu das Bild unter The GIMP laden und „Filter/ Verbessern/ Unscharf maskieren …“ anklicken. In der sich öffnenden Dialogbox wählt man die Einstellungen „Radius 2,0″ und „Menge 0,33″ sowie „Schwellwert 0″. Diese Einstellung nun zwei- bis fünfmal auf das Foto anwenden; Überfilterung dabei vermeiden – d. h. sobald sich Rauschen und Körnigkeit zeigen, mit „Bearbeiten/ Rückgängig“ den letzten Schritt zurücknehmen. BTW: Die Mehrfachanwendung des Filters funktioniert merklich besser als das Verändern der Werte, denn sie gestattet wesentlich mehr „Feinabstimmung“. Da diese Methode einiges an Fingerspitzengefühl erfordert, ist sie für größere Bildbestände weniger geeignet. Zum Ausgleich dafür sind die Ergebnisse sehr viel ansprechender als bei der Standard-Schärfungsfunktion.


Einfache eBook-Vorlage

Mit dem Tool PDF4eBook lassen sich kleine Texte in ganz ansprechende, kurze PDF-eBooks umwandeln. Derartige eBooks laufen anschließend auf Readern, auf dem Smartphone und – selbstverständlich! – nicht zuletzt auch auf dem Computer. Allerdings wird PDF4eBook bei umfangreichen Texten eher langsam, auch sind der Grafikimplementierung Grenzen gesetzt. Ich will daher nachfolgend mal eine Methode beschreiben, um mit einer beliebigen Textverarbeitung wie bspw. LibreOffice Writer eine Vorlage zu erstellen, die mit Inhalten gefüllt und in das PDF-Format konvertiert auch für ein eBook mit tausend oder mehr Seiten geeignet ist. Derartige Seitenanzahlen erreicht man durchaus, wenn man bspw. ein eBook mit Tipps und Tricks zur IT oder mit Rezepten u. ä. für den Eigengebrauch anfertigt. So etwas ist m. E. die Variante mit der größmöglichen Kompatibilität.

Wie geht man vor? Zuerst LibreOffice Writer starten und „Datei/ Neu/ Textdokument“ selektieren. Für die eBook-Vorlage ist die Formatierung des Textdokuments das A und O. Man wählt daher „Format/ Seite“. Im Register „Seite“ werden nun folgende Einstellungen vorgenommen:
Format Benutzer
Breite 12,00 cm
Höhe 16,00 cm
Ausrichtung Hochformat
Alle Seitenränder 0,30 cm
Seitenlayout Rechts und links
Format 1,2,3 …
Dieses Seitenlayout definiert, inwieweit das später daraus erzeugte PDF kompatibel ist. Mit den o. e. Einstellungen besteht Kompatibilität zu (getestet) Sony, Kobo, Bookeen, Kindle, Acer, iRiver, ImCoSys, Trekstor/Weltbild, Pocketbook, BeBook, OYO/Thalia, Hexaglot, iRex, Foxit, Archos, Hanvon, Odys, Arnova, Elonex, eLyricon, WISE sowie zu PDF-fähigen Smartphones und Computern. Diese Seitenformatierung ist allerdings erst die halbe Miete, denn eBooks folgen auch immer einem gewissen Seitenaufbau – d. h. die ersten drei Seiten sind mehr oder weniger festgelegt und ab der vierten Seite kommt der eigentliche Text.

Die erste Seite der Vorlage bleibt leer. Sie ist mit einem Seitenwechsel-Umbruch abzuschließen. Hier wird bei der späteren Benutzung das Titelbild des eBooks eingefügt, wobei 800*600px (Höhe*Breite) schon ausreichend sind. Die zweite Seite ist von von oben nach unten wie folgt aufgebaut: 3 Leerzeilen in 18dpi, Name des Autors in fett mit 22 dpi, 2 Leerzeilen in 18 dpi, Titel des eBooks fett in 24 dpi, 2 Leerzeilen in 18 dpi, 2 Zeilen in fett mit 20 dpi für etwaige Untertitel, 2 Leerzeilen in 18 dpi, 3 Leerzeilen in 12 dpi und eine Zeile in 18 dpi normal für Copyright mit Jahr und Autorenname. Danach folgt wieder ein Seitenwechsel-Umbruch. Die dritte Seite nimmt das Inhaltsverzeichnis auf. Die Überschrift „Inhaltsverzeichnis“ setzt man ganz nach oben in 20dpi fett. Dann folgen zwei Leerzeilen in 18 dpi sowie die Überschriften der einzelnen Kapitel, gleichfalls in 18 dpi. Das Ende der Seite bildet in der vorletzten Zeile ein Seitenwechsel-Umbruch.

Ab Seite vier folgt der eigentliche Inhalt. Den Anfang eines jeden Kapitels macht eine 4dpi-Leerzeile über jeder Überschrift, denn andernfalls erkennt die Textverarbeitung Überschriften nicht automatisch als Überschriften. Die Überschrift selbst sollte nach Möglichkeit nur eine einzelne Zeile umfassen und wird in 20 dpi fett gesetzt, damit die Textverarbeitung sie auch als Überschrift erkennt. Für den Textkörper selbst werden 18 dpi mit Flattersatz gewählt (bei kleineren Schriftgrößen kann es Darstellungsprobleme mit verschiedenen Readern geben); der Abstand zur Überschrift beträgt ein oder (besser) zwei Zeilen in 18 dpi. Die Schriftart ist durchweg Arial und in der vorletzten Zeile eines jeden Kapitels erfolgt wieder ein Seitenwechsel-Umbruch. Diese Vorlage speichert man für die künftige Verwendung als RTF-Dokument ab, so dass sie unter jeder Textverarbeitung läuft.

Und wie wird die Vorlage nun verwendet? Das Titelbild stellt man bspw. mit Hilfe von Photoscape oder GIMP fertig und kopiert es einfach ein. Auf den Seiten zwei und drei werden die Platzhalter durch die entsprechenden Texte ersetzt. Der eigentliche Text wird am besten kapitelweise aus einer unformatierten Plain-Text-Datei, wie man sie z. B. mit Notepad2 erstellt hat, einkopiert. An jedem Kapitelende ist ein erzwungener Seitenumbruch in der vorletzten Zeile zu setzen (der Umbruch in der letzten Zeile führt nach PDF-Konvertierung zu einer leeren Blankoseite). Wenn alles fertig ist, dann exportiert man das eBook mit dem PDF-Button. Die PDF-Datei muss Reader-konform nach dem Schema „Buchtitel – Autor.pdf“ benannt werden, da die Reader sie andernfalls nicht korrekt in der Buchliste anzeigen.


Tieraugenretusche

Der Rotaugeneffekt tritt immer dann auf, wenn man mit Blitzlicht fotografiert und der Blitz von der stark durchbluteten – und daher roten – Netzhaut des Auges reflektiert wird. Die diversen Bildbearbeitungsprogramme enthalten daher i. d. R. auch mehr oder weniger brauchbare Funktionen zur Rotaugenkorrektur. Weist die Netzhaut jedoch einen abweichenden Aufbau auf – wie es bspw. bei nachtaktiven Tieren der Fall ist – dann ist die Reflektion nicht rot gefärbt, sondern nimmt stattdessen Farben von Gelb über Grün bis nach Türkis an. Die o. e. Rotaugenkorrektur versagt in derartigen Fällen komplett und die betreffenden Fotos sehen einfach nur unnatürlich aus.

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Vor und nach der Retusche.

Ein einfaches, wenngleich auch arbeitsintensives, Verfahren zur Tieraugenkorrektur liefert die manuelle Retusche. Das Programm der Wahl ist dazu das Malprogramm Artweaver. Und wie funktioniert das? Zunächst wird ein Referenzbild benötigt, auf dem das Auge des betreffenden Tieres in seiner Originalfarbe zu sehen ist – dabei darf es sich auch gerne um einen Download aus dem Internet handeln. Man lädt dieses Bild unter Artweaver und vergrößert es mittels Scrollrad der Maus soweit, bis das Auge gut und groß zu sehen ist. Nun das Pipettenwerkzeug anklicken und damit durch Anklicken der „richtigen“ Augenfarbe auf dem Referenzbild die Malfarbe bestimmen. Das Referenzbild schließen und das zu retuschierende Foto laden.

Dieses Bild jetzt soweit vergrößert darstellen, dass sich im zu retuschierenden Auge einzelne Pixel zeigen. Nun das Pinselwerkzeug aktivieren und folgende Einstellungen vornehmen:
– Pinselart 1 Pixel
– Methode Deckend
Damit wird nun die durch die Blitzreflektion verfälschte Farbe Pixel für Pixel übermalt. Das dauert zwar, doch am Ende steht schließlich ein echt aussehendes Foto. Abspeichern nicht vergessen! Selbstverständlich lässt sich nach diesem Verfahren auch eine manuelle Rotaugenkorrektur vornehmen, sofern die eingebauten Automatikfunktionen von Bildbearbeitungsprogrammen versagen sollten.


Foobar2000 zum Konvertieren

Foobar2000 dürfte vielen als Audioplayer bekannt sein. Als Player ist dieses Programm auch nicht schlecht. Unterstüzte Audioformate sind MP1, MP2, MP3, MPC, AAC, WMA, Ogg Vorbis, FLAC / Ogg FLAC, ALAC, WavPack, WAV, AIFF, AU, SND, CD, Speex, Opus und (undokumentiert) M4A. Aber als Konvertierer für Audioformate ist die Software einsame Spitze! Wie funktioniert das? Von Haus aus sind praktisch keine Konvertierungsmöglichkeiten vorhanden. Aber Foobar2000 kann durch Plugins aufgerüstet werden. Die bekommt man kostenlos in Form des „Encoderpacks„. Man installiert die Encoder in den Foobar2000-Programmordner, wo sie in einem Unterordner abgelegt und automatisch erkannt werden. So weit, so gut. Aber eins fehlt jetzt noch, nämlich die Konvertierung nach MP3, denn die dazu erforderlichen Encoder sind aus rechtlichen Gründen nicht im Encoderpack enthalten.

MP3-Encoder – und hier vorzugsweise den Standard, nämlich lame.exe – erhält man kostenlos bei „Rarewares„. Hier lädt man sich das gewünschte ZIP-Archiv runter. Der 32bit-Decoder läuft, wie ich ausprobiert habe, auch problemlos auf 64bit-Maschinen, was im Falle einer portablen Installation von Foobar2000 einen Gewinn an Kompatibilität darstellt. Öffnet man das ZIP-Archiv, dann wird davon nur eine einzige Datei, nämlich lame.exe, benötigt. Die einfach in den Foobar2000-Programmordner kopieren und fertig – der Player erkennt sie automatisch.

Zum Konvertieren selbst öffnet man zunächst die zu konvertierende Datei mit „File/ Open“. Sobald sie geladen worden ist, beginnt auch die Wiedergabe. Jetzt in der Foobar2000-Tracklist mit der rechten Maustaste auf diese Datei klicken und in der sich öffnenden Listbox „Convert/ …“ selektieren. Es erscheint eine Dialogbox.

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Unter „Output format“ kann man nun einstellen, welches Ausgabeformat man haben möchte. Mit allen o. e. Encodern stehen OGG Vorbis, Musepack, MP3, AAC, Opus, FLAC, WAV, WavPack, Wave64, AU und AIFF zur Verfügung. Unter „Destination“ gibt man den Ordner an, in den die konvertierte Datei geschrieben werden soll und der Button „Convert“ schließlich führt die Umwandlung des Soundformates durch. Einfacher geht’s eigentlich nicht mehr. Noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: Die mitgelieferte App „Diktiergerät“ auf Android-Smartphones erzeugt das reichlich mongolische Soundformat M4A, welches in Foobar2000 zwar nicht dokumentiert ist, nichtsdestotrotz aber unterstützt wird. D. h. man kann mit Foobar2000 auch problemlos solche Diktiergerät-Sprachmemos vom Handy bspw. in das gebräuchlichere MP3 umwandeln.


Dunstbeseitigung mit GIMP

Wenn man Landschaftsaufnahmen macht – insbesondere beim Zoomen – dann wirken die oftmals flau und wenig „knackig“. Das liegt daran, dass alles, was in der Atmosphäre so rumschwebt – Dunst, Nebel, Schmutz – de facto komprimiert und auch auf dem Foto abgebildet wird. Das Resultat ist die flau wirkende Aufnahme, manchmal sogar etwas farbstichig. Eine einfache Verstärkung der Farbsättigung bringt hier keine zufriedenstellende Verbesserung, denn damit wird auch der Dunst verstärkt. Doch die Bildbearbeitung GIMP bringt von Haus aus eine Möglichkeit mit, den Dunst weitgehend zu entfernen. Die Dunstentfernung funktioniert zweistufig. Zunächst über eine Tonwertkorrektur und im Anschluss über eine Weichzeichnung etwaiger Artefakte.

Zunächst zur Tonwertkorrektur. Man wählt „Werkzeuge/ Farben/ Werte“. Daraufhin erscheint das Histogrammfenster. Unter dem Histogramm befinden sich drei „Anfasser“ in Dreiecksform. Verschiebt man die mittels Mauszeiger, dann wird der Kontrast selektiv verändert. Etwas Fingerspitzengefühl ist hierbei allerdings gefragt, damit es nicht zur Überfilterung kommt. Da das Ergebnis der Veränderung in Echtzeit angezeigt wird, sieht man sofort, ob es realistisch ist oder nicht. Ist man mit dem Resultat zufrieden, dann werden die Änderungen mit „OK“ übernommen. Der Dunst ist nun schon merklich in den Hintergrund getreten und der etwaig vorhandene Farbstich existiert nicht mehr. Allerdings passiert es häufig, dass das Foto nun leicht verrauscht ist.

Um das Rauschen nebst letzter Dunstreste zu beseitigen, erfolgt ein Weichzeichnen. Dazu „Filter/ Verbessern/ Unscharf maskieren“ wählen. Es öffnet sich eine Dialogbox mit einem Vorschaufenster, unter dem sich drei Regler für „Radius“, „Menge“ und „Schwellwert“ befinden. Der Radius der Unschärfe wird nun auf einen völlig unrealistischen Wert zwischen 50 und 100 gesetzt; erfahrungsgemäß ist 65 ein guter Wert. Die Menge sollte einen kleinen Betrag – idealerweise so um 0,07 – annehmen und 0,4 nicht überschreiten, während der Schwellwert grundsätzlich Null beträgt. Und ungefähr so sieht’s dann aus (links vorher, rechts nachher):

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Bleibt noch anzumerken, dass dieses Verfahren auch dann funktioniert, wenn man ein Foto durch eine nicht ganz klare Fensterscheibe hindurch schießt und wenn ein Scan einen Grauschleier aufweist.


Filtern mit JPG Illuminator

Um Fotos hinsichtlich ihrer Belichtung, Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung usw. aufzupeppen, gibt es m. E. nichts Besseres als den JPG Illuminator. Es ist unglaublich, was sich damit noch alles nachträglich aus einem Bild herausholen lässt. Denn seien wir mal ganz ehrlich: Keine Kamera – und wenn sie noch so High-Tech-mäßig ist – reicht an die Leistungsfähigkeit des menschlichen Auges heran. Mal ist auf dem Foto der blaue Himmel weißlich, mal ist der Himmel zwar blau, dafür aber der Vordergrund zu dunkel, mal sind die Farben nicht leuchtend genug, mal hat Kunstlicht die Aufnahme verfälscht, mal liegt ein Dunst-bedingter Grauschleier über dem Bild usw. In allen diesen Fällen wirkt der JPG Illuminatur wahre Wunder.

Die Vorgehensweise ist dabei simpel: Bild laden und mit den Reglern so lange „spielen“, bis das Foto dem Originalaussehen entspricht. Dann abspeichern und nächstes Foto etc. Das Verfahren funktioniert hundertprozentig, ist jedoch, insbesondere dann, wenn man sehr viele Bilder hat, recht zeitaufwändig. Doch es geht auch weitaus effektiver. Nehmen wir einmal an, man hat ein paar Hundert oder gar ein paar Tausend Aufnahmen von einer Urlaubsreise. Bis man das alles wie oben beschrieben bearbeitet hat, ist man reif für den nächsten Urlaub. Einfach schon deswegen, weil hier jedes einzelne Bild manuell korrigiert wird. Betrachtet man aber die Motive, dann lässt sich i. d. R. feststellen, dass meistens mehrere, einander ähnliche Fotos vorhanden sind, so quasi „Kleinserien“. Bspw. von Sehenswürdigkeiten, von einem Ausflug usw. D. h. man hat in allen diesen Fällen auch vergleichbare Lichtverhältnisse und kann vergleichbare Korrekturen durchführen.

Jetzt empfiehlt es sich, etwas anders vorzugehen, nämlich indem man Kleinserie für Kleinserie bearbeitet. Dazu zunächst wieder ein Bild der zusammengehörigen Fotos laden, das wie oben beschrieben manuell korrigieren und abspeichern. JPG Illuminator hat jetzt eine Datei bildname.jif angelegt, in der alle Filtereinstellungen enthalten sind. Diese Datei bekommt nun durch Umbenennen einen treffenden Namen, z. B. „underwater.jif“ für Unterwasseraufnahmen o. ä. Künftig lässt sich jedes Bild, das in etwa mit den Aufnahmeverhältnissen bei dieser Kleinserie vergleichbar ist, mit eben diesem Filter bearbeiten. Dazu ist im JPG Illuminator die Option „Filter/ Filter-Datei laden“ zu wählen. Das Bild wird automatisch sofort mit den einmal manuell ermittelten Einstellungen korrigiert. Abspeichern, nächstes Bild laden und „Filter/ zuletzt aktive Filter-Einstellung“ selektieren, Abspeichern, nächstes Bild usw.

Auf diese Weise schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits geht die Bearbeitung einer ganzen Serie fix vonstatten und diese Methode funktioniert unter allen Versionen vom JPG Illuminator. Andererseits erhält man eben dadurch so nach und nach „wachsend“ einen Bestand an vorgefertigten JIF-Filterdateien, deren Funktionsweise durchaus mit den bei IrfanView separat einzubindenden Adobe-8bf-Filtern bzw. den SCM-Scripten bei GIMP vergleichbar ist. Ab der aktuellen 4.5er-Version vom JPG Illuminator lässt sich das sogar noch automatisieren, denn hier steht eine Möglichkeit der Batchbearbeitung zur Verfügung.

Dazu geht man wie folgt vor: „Datei/ Öffnen“ und das erste Bild der Serie laden, danach „Filter/ Filter-Datei laden“. In Folge „Datei/ Stapelbearbeitung“ selektieren und nun in der sich öffnenden Dialogbox unter „Bilder auswählen“ alle die Bilder öffnen, die auf einen Rutsch bearbeitet werden sollen. Anschließend nur noch auf den Button „Bearbeitung starten“ klicken und das war’s auch schon: Binnen Sekunden und ohne weiteren, manuellen Eingriff ist die gesamte Kleinserie automatisch fertig bearbeitet worden – für umfangreichere Bildbestände ein überaus nützliches Feature!


Netze neben dem Netz

Internet ist klar – man sucht eine verlinkte Seite auf oder gibt die URL der Seite im Browser ein und sie wird geladen. Wenn man ein Downloadangebot hat, dann kann man auch etwas runterladen. Das ist das, was gemeinhin als „das Netz“ bezeichnet wird, nämlich das Internet. Aber daneben existieren noch die Peer-To-Peer-Netze, auch als P2P bezeichnet. Und da wird man plötzlich mit Begriffen wie „Seeds“ und „Torrents“ konfrontiert. Auch der ansonsten im Internet übliche Download-Link arbeitet auf einmal ganz anders.

Wie funktioniert das also? Im herkömmlichen Internet liegen die gesuchten Informationen auf einem zentralen Server und werden auch von dort aus runtergeladen. Im P2P-Netz hingegen verteilen sie sich so Puzzle-mäßig auf viele Rechner, die als „Seeds“ bezeichnet werden. D. h. dort könnte man prinzipiell ohne zentralen Server auskommen. Hat man bspw. im Web ein PDF komplett auf einem Server liegen, dann liegt im P2P der PDF-Anfang auf dem einen, die Mitte auf einem weiteren und das Ende schließlich auf noch einem Rechner. Hinzu kommen die Rechner, die Kopien dieser Teile vorhalten. Erst alle drei Teildownloads zusammengefügt ergeben die gewünschte Information. Und dann muss man selbstverständlich auch noch wissen, welcher Informationsteil auf welchem Rechner liegt. Man benötigt folglich so eine Art von „Wegweiser“.

Der Wegweiser ist eine winzige Datei, die sich „Torrent“ nennt, zu finden über eine Torrent-Suchmaschine wie bspw. Toorgle – das Torrent-Gegenstück zu Google im Web. Nun fehlt es noch an einer Software zum Runterladen der einzelnen Infokomponenten und zum Zusammensetzen davon. Das erledigen Torrent-Clients wie z. B. uTorrent – bei Linuxsystemen normalerweise gleich mitgeliefert und bei Windows nachzurüsten, wie eben über Luffi. Die Vorgehensweise sieht dann so aus: Der Torrent-Client und der Browser werden gestartet. Vermittels der Torrent-Suchmaschine wird ein Torrent gefunden und der zugehörige Link „Download Torrent“ aufgesucht. Mit der rechten Maustaste und „Torrent-URL kopieren“ überführt man diese Adresse in die Zwischenablage und wählt bei uTorrent „Datei/ Torrent von URL öffnen“. Da Torrentfiles nur wenige Kilobyte winzig sind, bekommt man vom eigentlichen Download des Wegweisers gar nichts mit. Stattdessen sieht man nur, dass uTorrent umgehend beginnt, die Informationsbruchstücke von den Seeds herunter zu laden. Von diesem Punkt an braucht man auch den Browser nicht mehr und kann ihn schließen.

Je mehr Rechner Kopien der Informationsbruchstücke enthalten, desto schneller funktioniert der Download. D. h. eine große Anzahl von Seeds (die ist normalerweise auf der Torrentseite mit angegeben) erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Download in einem akzeptablen Zeitrahmen möglich ist. Aber dennoch kann er sich sehr, sehr lange hinziehen (erfahrungsgemäß bei großen Dateien i. d. Größenordnung eines CD-Inhaltes durchaus schon mal zwei Wochen). Das liegt daran, dass besagte Bruchstücke i. d. R. auf Privatrechnern vorgehalten werden, die nicht ständig erreichbar sind. Der Torrent-Client setzt selbstverständlich unterbrochene Downloads beim Einschalten des eigenen Rechners wieder fort, doch benötigt man für P2P-Netze viel Geduld. So etwas macht nicht wirklich Spaß.

Hinzuweisen wäre noch auf einen weiteren Punkt. Torrents kommen immer wieder im Zusammenhang mit Software-Piraterie ins Gerede. Hier muss ganz klar gesagt werden, dass die Verwendung von P2P-Netzen nicht ungesetzlich ist. Es ist aber ungesetzlich, auf diesem Wege Copyright-geschütztes Material herunter zu laden! Außerdem sollte man immer beachten, dass derartige Downloads aus mitunter recht unsicheren Quellen stammen können. Daher heruntergeladene Dateien grundsätzlich immer sofort mit einem topaktuellen Virenscanner überprüfen!


Musik Rippen

Das Problem kennt wahrscheinlich jeder: Da hat man sich eine Audio-CD oder eine Musik-DVD gekauft und möchte den Sound jetzt auch portabel auf dem MP3-Player genießen. Dazu müssen die CD bzw. die Tonspur der DVD gerippt werden. Wie funktioniert das? Zwei Freeware-Programme, nämlich CDex für Audio-CDs und XMedia Recode für DVDs helfen hier weiter. Ich will nachfolgend mal die wichtigsten Schritte zum Rippen beschreiben.

A) Rippen von Audio-CDs

Audio-CD einlegen und CDex starten. Falls noch nicht geschehen, sind EINMALIG einige Grundeinstellungen vorzunehmen. Dazu „Optionen/ Einstellungen“ aufrufen. Im Register „Dateinamen“ werden unter „Dateiname“ die beiden Pfade spezifiziert (Quelle und Ziel), mit denen CDex standardmäßig arbeiten soll. Im Register „Kodierer“ gibt man unter „Kodierer“ den „Lame MP3 Encoder“ sowie unter „Bitrate Min“ und „Max“ jeweils „128kbps“ an. Warum? Weil portable Geräte erfahrungsgemäß oftmals Probleme mit anderen Bitraten haben. Für „Ausgabe Samplerate“ empfiehlt sich aus dem gleichen Grund die Einstellung von 44100. Alles bestätigen, die zu rippenden Titel markieren und nun nur noch „Konvertieren/ CD Track(s) in komprimierte Audiodatei extrahieren“ wählen. CDex erzeugt nun die MP3s aus der Audio-CD, was einige Zeit in Anspruch nimmt, und legt sie im spezifizierten Zielordner ab.

B) Rippen der Tonspur von Musik-DVDs

Musik-DVD einlegen und XMedia Recode starten. Oben den Button „DVD/Blu-ray“ aktivieren und anschließend links daneben auf den Ordner-Button mit der Bezeichnung „DVD/Blu-ray öffnen“ klicken. Es erscheint eine Dialogbox, in welcher der zugehörige DVD-Track angezeigt wird. Das bestätigen und die Software analysiert die DVD. Bitte unbedingt beachten, dass einige Kopierschutzverfahren den Einsatz von XMedia Recode unmöglich machen – die Software wird dann während der Analyse mit einer Fehlermeldung beendet. Bei kopierbaren Tonspuren müssen, sofern noch nicht geschehen, im Register „Audio“ wieder EINMALIG einige Grundeinstellungen vorgenommen werden – als da wären: „Codec MP3″, „Abtastrate 44100 Hz“, „Kanäle Stereo“, „Bitratenmodus konstante Bitrate“, „Bitrate 128 kbps“, „Qualität Normal“. Nun wieder zum Register „Format“ wechseln. Einzustellen sind „Profil Benutzerdefiniert“, „Format MP3″, „Dateiendung mp3″, „Ausgabe-Streamart nur Audio“, „Audio Codec MP3″ und schließlich ganz unten noch der Zielordner, in dem das MP3 abgelegt werden soll. Danach in der Liste den zu rippenden Track markieren und die Buttons „Job hinzufügen“ sowie „Kodieren“ betätigen. Auch hier dauert das Rippen wieder einige Zeit.

In beiden Fällen müssen nun abschließend noch die ID3-Tags manuell gesetzt werden. Dafür gibt’s m. E. eigentlich nichts Besseres als den TagScanner.


Qsel ist irre praktisch!

Qsel ist irre praktisch – warum? Qsel ist ein Programmstarter, ein Launcher. OK, davon gibt’s viele. Aber ich mag Qsel deswegen, weil sich damit kleine Wartungssysteme realisieren lassen. Wie funktioniert das? Qsel ist portabel. D. h. der Launcher kann vom USB-Sick aus arbeiten. Und er lässt das Einteilen von Programmen in verschiedene Kategorien zu. Nimmt man nun verschiedene Wartungsprogramme, die gleichfalls portabel sind, dann wird Qsel zu deren Oberfläche und man erhält ein einfaches Wartungssystem vom Stick aus. Die einzelnen Wartungsprogramme werden zum überwiegenden Teil von Luffi bereitgestellt. Das kann dann ungefähr so aussehen:

qsel

In diesem Fall wird Luffi zum „Lieferanten“ oder „Warenhaus“ eines individuellen, maßgeschneiderten Minisystems, mit dem man unabhängig von Luffi Rechner auf etwaige Fehler untersuchen kann. Doch zurück zu Qsel. Wie wird das bedient? Die Taste [F2] öffnet das Konfigurationsmenü. Hier lassen sich die einzelnen Kategorien anlegen. Pro Kategorie werden die jeweils aufzurufenden Programme selektiert, wobei relative Pfadangaben zulässig (und auch unbedingt zu empfehlen) sind. [F3] dient den allgemeinen Einstellungen. Hier ist es ganz wichtig, das Kontrollkästchen vor „Running on drive with variable letter“ zu aktivieren, damit Qsel später auch tatsächlich vom Memorystick aus laufen kann.

Hat man ein paar Kategorien angelegt – bei mir sind es bspw. „Bildschirm“, „Dateisuche“, „Dateiuntersuchung“, „HD+CPU+Grafik“, „Netzwerk“, „Sicherheit“, „System“ und „Tasks“ – dann lässt sich mit dem rechten Mausklick irgendwo auf freier Fläche im Qsel-Fenster, gefolgt von „Background Color“, auch je Kategorie eine Hintergrundfarbe zuweisen, so dass man schon rein optisch schnell erkennt, in welchem Bereich man sich gerade befindet. Klickt man hingegen mit der linken Maustaste auf die Kategorie-Überschrift, dann öffnet sich eine alphabetisch sortierte Liste, vermittels derer von Kategorie zu Kategorie umgeschaltet werden kann. Und was eignet sich nun für so ein portables Wartungssystem? Das bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen. Was bei meinem eigenen Wartungssystem implementiert ist, sollte daher nur als Gedankenstütze betrachtet werden.

Kategorie „Bildschirm“: Dient der exakten Monitorjustierung anhand des jeweiligen Bildschirmmenüs. IsMyLcdOK prüft auf dead pixels und HoneyView mit als Parameter übergebenen JPG-Testbildern ermöglicht die optimale Farbjustierung.

Kategorie „Dateisuche“: Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen. Ich halte Ordnung. Aber dennoch stehe ich manchmal vor dem Problem, eine bestimmte Datei (z. Zt. sind davon 1,2 Millionen auf dem Rechner) nicht zu finden. The Search Man und UltraSearch helfen in solchen Fällen weiter.

Kategorie „Dateiuntersuchung“: Arbeitet man mit mehreren Varianten einer bestimmten Datei, dann kann schon mal was durcheinander geraten. Und es stellt sich die Frage: „In welcher von den #*!§$%’!!!-Dateien war denn nun die gesuchte Änderung?“ Dazu sind XVI32, HexBrowser, TextStat und WinMerge geeignet.

Kategorie „HD+CPU+Grafik“: Wo sitzen die Speicherfresser, warum ist der Rechner so langsam usw. Diese u. ä. Fragen lassen sich mit CrystalDiskInfo, SpaceSniffer, TreeSizeFree und Cpu-z beantworten.

Kategorie „Netzwerk“: Hier lassen sich der Netzwerkverkehr überwachen und das eigene WLAN auf unerwünschte Eindringlinge untersuchen. Leider ist dieser Bereich bei Luffi noch unterrepräsentiert; lediglich die IP-Auflösung mit IpX wird von den meinerseits eingesetzen Programmen durch Luffi zur Verfügung gestellt. Wäre ja mal wieder was für eine Vorschlagsliste im Forum …

Kategorie „Sicherheit“: Das ist der Bereich, mit dem sich der Rechner auf Schädlinge prüfen lässt und in dem es um Verschlüsselung geht. In dieser Sparte finden sich Programme wie ClamWin, Spybot, TheLetterEncrypter und LockNote.

Kategorie „System“: Die Sektion dient der Reparatur bzw. Optimierung des Systems. Also mit Programmen wie CCleaner, Disk Cleaner, WinPatrol, FreeCommander, Q-Dir u. a.

Kategorie „Tasks“: Setze ich zum Einkreisen von Fehlern ein. Fehler entstehen oftmals durch wildgewordene Tasks, die den RAM zumüllen. Wenn man weiß, um welche Tasks es sich handelt, dann kann man auch die zugehörigen Programme identifizieren und ggf. abschießen. Zum Einkreisen dienen AutoRuns und ProcessHacker.

Doch, wie schon gesagt, sind das alles nur Vorschläge. Zurück zu Qsel: Qsel ist kein Ersatz für Luffi. Aber mit Qsel ist es möglich, einige der Luffi-Software zu einem neuen und außerhalb von Luffi verwendbaren Paket zu schnüren. Und das hat sich in der Praxis als äußerst sinnvoll erwiesen! Das ist wie im Mannschaftssport: Freeware wird erst im Zusammenspiel so richtig gut!